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Wie nachhaltig ist Patagonia?

Wir haben euch in der letzten Woche auf Instagram die nachhaltige Markenphilosophie von unserer Top-Marke Patagonia vorgestellt. In diesem Blogartikel wollen wir näher darauf eingehen, welche Auswirkungen die Bekleidungsindustrie auf den Klimawandel hat, und wie Patagonie bei der Herstellung ihrer Produkte auf eine umwelt- und ressourcenschonende Produktion achtet.

Die Bekleidungsindustrie als ein Grund für die Klimakrise

Die Bekleidungsindustrie trägt einen nicht unerheblichen Teil zur Klimakrise bei. Angefangen bei der Nutzung von Erdöl bei der Herstellung von Polyestergarn, der Verwendung von chemischen Färbemitteln, die lange Importwege der Kleidung oder deren Plastikverpackung. 

Um die Klimakrise zu verlangsamen, müssen Unternehmen mit anpacken. Sie müssen ihren gesamten Herstellungsprozess umweltfreundlicher gestalten und die CO²-Emissionen in den verschiedenen Schritten ihrer Lieferkette reduzieren.

Patagonias Ziel: Die CO²-Neutralität

Patagonia geht hier als bekannter Hersteller für Outdoor-Bekleidung und -Ausrüstung mit gutem Beispiel voran. Patagonia hat es sich als Ziel gesetzt, bis 2025 vollkommen kohlenstoffneutral zu sein. Mit einem Vier-Säulen-Plan soll ihr CO²-Fußabruck trotz Unternehmenswachstum auf null reduziert werden. Das letztendliche Ziel ist allerdings für Patagonia, CO²-positiv werden. Das bedeutet, das Unternehmen entzieht der Atmosphäre eine größere Menge an Kohlenstoff, als es abgibt.

Nachhaltigkeit auch bei der Kletterbekleidung


Das Nachhaltigkeitskonzept von Patagonia

Um das Unternehmen bis 2025 kohlenstoffneutral und umweltfreundlich zu gestalten, setzt Patagonia auf verschiedene Maßnahmen in den unterschiedlichen Bereichen ihrer Lieferkette: Bei dem Anbau der Nutzpflanzen, dem Nähen der Stoffe, dem Versand ihrer Produkte an Warenlager und in den Einzelhandelsgeschäften. In allen Schritten sollen die Kohlenstoffemissionen eliminiert, reduziert, absorbiert oder auf eine andere Weise gesenkt werden. Einige Maßnahmen von Patagonia möchten wir im Folgenden vorstellen.

Verwendung von recycelten Rohstoffen

Der Abbau und die Verarbeitung von Primärrohstoffen wie Erdöl beschleunigt die Klimakrise. Patagonia hat es sich im Zuge ihrer Corporate Responsibility zum Ziel gemacht, keine neu hergestellten Rohmaterialien mehr zu verwenden, um ihre CO²-Emission und ihre Abhängigkeit von Rohstoffen zu verringern.

Daher sollen möglichst viele Materialien mit recycelten Stoffen ersetzt werden. Wichtig ist dabei, dass sich trotz der Verwendung von recycelten Materialien die Performance-Standards der Patagonia Produkten nicht verringert. Für die Herstellung von recycelten Materialien werden Preconsumer- oder Postconsumer-Abfälle zu Synthetik- oder Naturfasern verarbeitet. Preconsumer-Materialien sind Abfälle, die in den Fabriken entstehen, also aus dem industriellen Verfahren. Als Postconsumer-Materialien werden Gegenstände bezeichnet, die gekauft, genutzt und entsorgt wurden, wie Plastikflaschen oder Altkleider.

Patagonia nutzt bereits für 72 Prozent ihres Sortiments recycelte Materialien, sei es recycelte Baumwolle, recyceltes Polyester oder recyceltes Nylon.

Beispiel: Die Verwendung von Recycling-Nylon

Patagonia verwendet – wie viele andere Hersteller von Outdoor-Bekleidung – den Kunststoff Nylon in seinen Produkten, da Nylon durch seine Leichtigkeit, Belastbarkeit, Elastizität und viele weitere nützliche Eigenschaften überzeugt. Nachteil des Materials ist allerdings, dass Erdöl seine stoffliche Grundlage bildet.

Als umweltfreundliche Lösung verwendet Patagonia recyceltes Nylon. Das recycelte Nylon wird größtenteils aus Preconsumer-Abfall, genauer postindustriellen Faserresten sowie dem Ausschuss von Webereien, hergestellt. Diese Materialien wären sonst zu Waren mit geringer Qualität weiterverarbeitet worden.

In der Patagonia Herbstkollektion des letzten Jahres lag der Anteil an Recycling-Nylon für Patagonia Ausrüstung bei 60 Prozent. In der jetzigen Saison liegt der Anteil bereits bei 81 Prozent. Durch die Verwendung von Ausschussmaterialien fallen im Vergleich zur Verwendung von neu hergestellten Nylonfasern 80 Prozent weniger CO²-Emissionen an.

Patagonia nutzt recyceltes Nylon


Reduzierung des Energieverbrauchs

Um den Energieverbrauch in der gesamten Lieferkette zu reduzieren, will Patagonia auf erneuerbare Energien setzen. Diese Umstellung erfolgt sowohl bei ihren Zulieferern als auch im eigenen Unternehmen, sei es in den Patagonia Retail Stores, den Vertriebszentren, in den Büros sowie dem Patagonia Hauptsitz.

Zudem investiert Patagonia in Projekte zur Förderung von erneuerbaren Energien, um ihren CO²-Fußabdruck weiter auszugleichen.

Bis Ende des Jahres soll 100% des Stroms für die eigenen und betriebenen Standorte von Patagonia weltweit von erneuerbaren Energiequellen stammen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet Patagonia aktiv daran, ihre Betriebseffizienz zu steigern, Energieversorger zu wechseln und in erneuerbare Energien zu investieren.

Verwendung von biologischer Baumwolle

Der Anbau von konventioneller Baumwolle hat durch die intensive Nutzung von Kunstdüngern, Bodenzusätzen, Entlaubungsmitteln und anderen Chemikalien sehr negative Auswirkungen auf den Boden, auf dem angebaut wird, aber auch auf Wasser, Luft und zahlreiche Lebewesen. Patagonia nutzt deshalb Baumwolle, die zu 100 Prozent aus biologischem Anbau stammt.

Biologisch angebaute Baumwolle bietet eine sehr umweltfreundliche Alternative. Beim Anbau wird statt auf synthetische Pestizide, Dünger oder Entlaubungsmittel auf natürliche Mittel gesetzt, um Schädlinge zu bekämpfen und den Boden zu verbessern. Die Anbaumethoden verringern den Wasserverbrauch, verbessern die Bodenqualität und fördern gesunde Bodenqualität.

Zudem dient die Nutzung von Bio-Baumwolle auch Patagonias Plan der CO²-Neutralität. Bei dem Anbau von Bio-Baumwolle im Vergleich zu herkömmlicher Baumwolle wird der CO²-Verbrauch um 45 Prozent und der Wasserverbrauch um 87 Prozent reduziert.

Patagonias Produkte werden aus 100% Bio-Baumwolle hergestellt


Ausbau des „Worn Wear“- Programms

Patagonia ist bekannt für ihre „Worn Wear“-Initiative", die darauf aufmerksam macht, dass die Lebensdauer von Kleidung durch Pflege und Reparaturen verlängert werden kann, und Verbraucher dadurch weniger neue Produkte kaufen müssen. Dieses nachhaltige Wirtschaften vermeidet CO²-Emissionen und Abfälle und Abwässer, die mit der Herstellung von neuen Produkten einhergehen.

Reparieren statt wegwerfen

Patagonia sorgte im Jahr 2011 mit einer Werbeanzeige für ein Fleece mit dem Slogan „Don’t buy this jacket“ für Aufsehen. Die Anzeige sollte die Konsumenten darauf aufmerksam machen, dass jeder unnötiger Konsum negative Folgen auf die Umwelt hat.

Das „Worn Wear“-Programm startete 2013. In Patagonia Stores, in ihrem Reparaturzentrum oder auf ihrer Worn Wear Tour bietet Patagonia seither mit diesem Programm ihren Kunden ein kostenlosen Reparatur-Service für ihre Outdoor-Bekleidung an, um deren Lebensdauer zu verlängern. Zusätzlich wird den Menschen gezeigt, wie sie ihre Ausrüstung selbst reparieren können.

Um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern, will Patagonia das „Worn Wear“-Programm zu einem soliden Geschäftsbereich ausbauen. Des Weiteren will das Unternehmen Initiativen zur Förderung von Wiederverwendung, Reparatur und Recycling unterstützen.

Patagonias Worn-Wear Aktion repariert beschädigte Ware


Uns Bergwerkern ist der Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig. Wir achten darauf, dass sich auch unsere Marken um eine umwelt- und ressourcenschonende Herstellung der Outdoor Bekleidung bemühen, die wir verkaufen. Da wir den Nachhaltigkeitsgedanke von Patagonia sehr schätzen, findest du in unserem Online Shop eine große Auswahl an Patagonia Outdoor Jacken, Patagonia Outdoor Hosen und Patagonia Ausrüstung. Wie auch wir gibt Patagonia die Senkung der Mehrwertsteuer von 19% auf 16% in Form von Spenden an Umweltorganisationen weiter.

Weitere Informationen zu Patagonias Nachhaltigkeitsprogramm sowie ihren Umweltmaßnahmen findet ihr auf unserem Instagram-Kanal sowie auf der Webseite von Patagonia.

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